KM-2012-6-Kruglikov

Kosmet Med. 2012 (6): 238 – 242

Kontroversen in der Ästhetischen Medizin:
2. Simplex sigillum veri der Photoepilation

ILJA L. KRUGLIKOV

SCHLÜSSELWÖRTER: Photoepilation, intra-anagene Heterogenität, Lichtsensitivität, Behandlungsstrategie

ZUSAMMEFASSUNG:
Melaningehalt in der Haarmatrix ist wichtig, um eine Temperatursteigerung am distalen Ende des Haarfollikels zu erzielen, was Lichtabsorption im Melanin zu einer notwendigen Bedingung bei der Photoepilation macht. Diese Bedingung ist allerdings für eine effektive Haarentfernung nicht ausreichend. Intra-anagene Heterogenität in der Lichtsensitivität sowie eine mögliche Korrelation dieser Sensitivität mit der Aktivität von Sonic Hedgehog Molekülen, die für Remodellierungsprozesse im Haarfollikel verantwortlich sind, können für viele scheinbar paradoxale Effekte bei der Photoepilation verantwortlich sein. Eine Modifikation der Theorie sowie eine Revision der optimalen Behandlungsstrategie sind darum notwendig.

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